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Neuigkeiten 2014
Informationen zur Aktion
Ehrungen Seit Jahrzehnten engagieren sich die Feuerwehrmänner im Dienst am Nächsten. Sie wurden im Burgkunstadter Rathaus mit dem Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25-jährigen aktiven Feuerwehrdienst erhielten Thomas Rupprecht (FFW Ebneth-Hainweiher) und Jürgen Gahn (FFW Kirchlein). Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für ihren 40-jährigen aufopferungsvollen Einsatz bekamen Rainer Völkl (FFW Gärtenroth), Walter Partheymüller (FFW Kirchlein), Hubert Marr (FFW Mainklein), Heinz Groß (FFW Neuses a. Main) und Winfred Sollmann (FFW Neuses a. Main). Der Stellvertreter des Landrats Hans-Peter Marx, Erste Bürgermeisterin Christine Frieß und Kreisbrandrat Timm Vogler zeichneten bei einem Ehrungsabend in der historischen Rathaushalle acht Feuerwehrmänner von fünf Freiwilligen Feuerwehren aus dem Stadtgebiet mit dem Feuerwehrzeichen aus. Seit 1951 werden im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums des Innern Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande als Würdigung für das Engagement der Feuerwehrleute verliehen. Der Landkreis Lichtenfels überreichte zudem an die Wehrleute mit 40-jähriger aktiver Dienstzeit einen Gutschein für einen mehrtägigen Aufenthalt im Feuerwehrheim Bayrisch Gmain. Als besonderes Zeichen der Wertschätzung legte die Stadt Burgkunstadt noch einen Gutschein für die Ehefrau oder Lebenspartnerin dazu. Vorne von links: Rainer Völkl, Walter Partheymüller, Heinz Groß, Winfred Sollmann, Hubert Marr und Andreas Spindler für 40-jährige Dienstzeit sowie Jürgen Gahn und Thomas Rupprecht (hinten 2. und 3. von rechts) für ihren 25-jährigen ehrenamtlichen Einsatz. Für ihr Engagement dankten Kreisbrandrat Timm Vogler (hinten rechts), Erste Bürgermeisterin Christine Frieß, stellvertretender Landrat Hans-Peter Marx, Kreisbrandmeister Thilo Kraus und André Grothues, Kommandant der Feuerwehr Burgkunstadt. Manuel Willaschek ist Stadtmeister Beim Schafkopfturnier der Freiwilligen Feuerwehr wurde Manuel Willaschek (li.) mit 1280 Punkten Stadtmeister. Feuerwehrvor- sitzender Walter Petterich überreichte ihm den von der Stadt Burgkunstadt ge- stifteten Wanderpokal. Sieger des Preisschafkopfturniers wurde Otto Krappmann aus Uetzing mit 1450 Punkten, gefolgt von Daniel Krappmann aus Uetzing (1325 Punkte) und Heinz Maaser aus Sonnefeld (1290). Sie erhielten bei der Preisver- leihung die ausgelobten Geldpreise, alle anderen Spieler gingen mit Sachpreisen nach Hause. Mit einem Punktestand von 550 erreichte die Spielerin Karin Kaim aus Brückl den 68. und damit letzten Preis. Sie trug es mit Humor und nahm den Trostpreis gerne entgegen. Ingrid Kohles Gemeinsam den Ernstfall geprobt Zum Auftakt der diesjährigen Feuerwehraktionswoche wurden die Feuerwehren im östlichen Landkreis Lichtenfels am Samstag zu einem angenommenen Brand in die Schaumstoff-Fabrik der Friedrich-Götz GmbH im Burgkunstadter Stadtteil Kirchlein gerufen. Pünktlich um 14.30 Uhr wurden die Wehren in Kirchlein, Burgkunstadt, Gärtenroth und Theisau mit der Ansage „Brand in Schaum- stofffabrik - mehrere Personen vermisst“ alarmiert. Wegen der angenommenen Gefahrenlage, „Brand einer Industrieanlage“, wurde Meldestufe B4 ausgelöst. Deshalb löste die Integrierte Leitstelle (ILS) Coburg entsprechend des Alarmierungsplanes land- kreisübergreifend gleichzeitig Alarm bei den FFW Küps und Hain aus. Dem Kommandanten der FFW Kirchlein, Thomas Dembowski, oblag die Einsatzleitung. Die Feuerwehr Burgkunstadt rückte mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF 4000), der Drehleiter und einem Löschgruppenfahrzeug an. Gemeinsam mit dem fast gleichzeitig ankommenden TLF 4000 und der Drehleiter der FFW Küps übernahmen sie den „Außenangriff“. Mit Hilfe der Drehleitern konnten zwei Personen „gerettet“ werden, die auf das Dach des Gebäudes geflüchtet waren. Die Atemschutzgeräteträger der FFW Gärtenroth übernahmen den Innenangriff und die Suche nach den weiterhin vermissten Personen, während die Kameraden der FFW Burgkunstadt den Sicherungstrupp stellten. Die Feuerwehrleute aus Kirchlein, Theisau und Hain bauten die Löschwasserversorgung über das Hydrantennetz und ein offenes Gewässer auf. Nachdem alle noch im Objekt befindlichen Personen gerettet waren und der Brand „unter Kontrolle gebracht“ war, wurde die Übung durch den Einsatzleiter beendet. Kreisbrandinspektor (KBI) Gert Bauer zeigte sich mit dem reibungslosen Ablauf der Löschübung sehr zufrieden und verwies auf die landesweite Kampagne zur Mitgliederwerbung „Mach dein Kind stolz. Komm zur Freiwilligen Feuerwehr“. Unter diesem Motto steht auch die diesjährige Feuerwehraktionswoche. Kreisbrandmeister (KBM) Thilo Kraus dankte den angetretenen Feuerwehrfrauen und -männern für den tadellosen Ablauf der Gemeinschaftsübung. Er hob die Notwendigkeit von landkreisübergreifenden Übungen hervor, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Christine Frieß, Erste Bürgermeisterin der Stadt Burgkunstadt, sprach den Wehrleuten ihre Anerkennung für ihren ehrenamtlichen Einsatz aus. Schließlich übernahm Reinhard Müller, Juniorchef der Firma Götz, das Wort und lud die Feuerwehrfrauen und -männer zum Dank für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu einer Stärkung auf dem Firmengelände ein. Im Übungseinsatz: Die Feuerwehrführungskräfte nehmen letzte Absprachen vor. Während die Küpser Wehrleute auf der Drehleiter schon mit dem „Außenangriff“ begonnen haben, gehen die Burgkunstadter im Vordergrund gerade in ihre Position, um den Brandherd zu bekämpfen. Ingrid Kohles Jugendfeuerwehr: Brand-Alarm mitten in der Nacht Feuerwehranwärter erleben den Alltag der Berufsfeuerwehr – Einsätze vom Unfall bis Vermisstensuche Wie schaut der Alltag eines Berufsfeuerwehrmannes aus? Diese Frage versuchten die Jugendbetreuer der Freiwilligen Feuerwehr Burgkunstadt ihren Feuerwehranwärtern beim „Berufsfeuerwehrwochenende“ anschaulich zu beantworten. Neben zehn Anwärtern aus Burgkunstadt nahmen auch zwei Jugendliche aus Redwitz an der Übung teil. Die Aktiven hatten keine Mühen gescheut, um den Feuerwehralltag realistisch zu gestalten. In der „Wache“ richteten sich die Teil- nehmer am Samstagvormittag als erstes in ihren Schlafstuben ein. Sie mussten jederzeit damit rechnen, dass der Ernstfall eintritt. Rettung mit der Drehleiter Der erste Alarm rief sie gegen 10.40 Uhr mit dem Stichwort „Personenrettung“ zur Kanzlei Sievert. Der Alarmton schrillte unver- mittelt und die Jugendlichen spurteten zu ihrer Schutzausrüstung und besetzten die Einsatzfahrzeuge. Mit Hilfe der Drehleiter hatten sie eine Kanzlei-Mitarbeiterin, die gerne mitspielte, schnell aus dem obersten Stockwerk gerettet. Schon eine Stunde später wurde eine unklare Rauchentwicklung gemeldet, die sich als Mülleimerbrand entpuppte. Mittels tragbarem Schaumlöschgerät (HiCafs), brachten die Jugendlichen den Kleinbrand rasch unter Kontrolle. Zurück in der Wache stand das verdiente Mittagessen auf dem Tisch und die Feuerwehranwärter tauschten ihre Erfahrungen aus. Wie eine Sandsackbarriere gebaut und die Wärmebildkamera eingesetzt wird, erfuhren sie anschließend. Kurz vor 16 Uhr der nächste Notruf: Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person bei der Spedition Hümmer. Wie im wahren Feuerwehrleben rückten die Jugendlichen mit den Fahrzeugen aus – mit den Ausbildern am Steuer. Der Verunglückte wurde fachmännisch von Helfern des Roten Kreuzes Burgkunstadt gesichert und mit dem hydraulischen Rettungssatz befreit. Eine zweite Gruppe suchte die Umge- bung nach der Beifahrerin ab, die nach Auskunft des Fahrers aus dem Auto geschleudert worden war. Auch sie wurde erstver- sorgt, geborgen und in den Rettungswagen gebracht. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit mussten die Jugendlichen einen Flächenbrand auf einem Feld der Familie Knorr löschen und mitten in der Nacht wurde der Brand einer Gartenhütte gemeldet, den sie fachmännisch unter Anleitung löschten. Schon um 2.21 Uhr kam der nächste Hilferuf: eine vermisste Person im Wald. Also stiegen die Anwärter wieder in ihre Schutzanzüge und suchten,  ausgestattet mit starken Taschenlampen und Handstrahlern, das Waldstück nach dem Vermissten ab. Müde aber glücklich kehrten sie in die Wache zurück und legten sich wieder schlafen. Kaum war die Nacht zu Ende, als eine Brandmeldeanlage der Firma Baur Alarm auslöste. Wieder rein in die Klamotten und ab zum Kontrollgang. Um 7.26 Uhr wurde Entwarnung gegeben werden – es handelte sich, wie so oft im Feuerwehralltag, um einen Fehlalarm. Das Berufsfeuerwehrwochenende organisierten die Jugendwarte Kristina Groß und Michael Knorr, von vielen Aktiven tatkräftig unterstützt. Neben den Einsätzen wurden die Jungfeuerwehrleute auch in Fahrzeug- und Gerätekunde unterwiesen. Daneben schauten sie Filme an, spielten Karten und hatten viel Spaß miteinander. Am Abend wurde gegrillt und nach dem letzten Einsatz konnten sie entspannt frühstücken. Allen hat das Wochenende viel Freude gemacht und sie waren mit großer Motivation bei der Sache. Kommandant André Grothues und alle Ausbilder bedanken sich herzlich bei den Rettungsassistenten des Roten Kreuzes und allen Beteiligten, die dazu beitrugen, dass die Feuerwehranwärter einen spannenden Einblick in das Leben ihrer Berufsfeuerwehr- kollegen erhielten und daraus Motivation für ihre weitere Ausbildung schöpfen können. Ingrid Kohles Eine der ersten Damenfeuerwehren  Ehrungen bei der Freiwilligen Feuerwehr Burgkunstadt – Ausblick auf das Jubiläum im Sommer Mit einem Ehrungsabend nahm das Jubiläumsjahr 2014 bei der Freiwilligen Feuerwehr von Burgkunstadt seinen gelungenen Auftakt. Dabei standen diejenigen Mitglieder im Mittelpunkt, die seit Jahrzehnten ihrer Feuerwehrgemeinschaft in der Schuhstadt die Treue gehalten haben. Festlich geschmückt war der Saal München der Regens- Wagner-Einrichtung in Burgkunstadt als Vorsitzender Walter Petterich daran erinnerte, dass vom 3. bis 7. Juli 2014 die Freiwillige Feuerwehr von Burgkunstadt ihr 150. Jubiläum feiern wird. Vorsitzender Walter Petterich zeigte auf, wie viele freiwillige Mitbürgerinnen und Mitbürger, bei der Wehr in Burgkunstadt es gab. Früher war sogar eine der ersten Damengruppen bereit, sich in den Dienst ihrer Feuerwehrgemeinschaft zu stellen und dem Verein die Treue zu halten. Die anstehenden Ehrungen führte Petterich aus. Das sollten alle als eine Anerkennung für ihre Ver- dienste im Verein empfinden. Folgende Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Burgkunstadt erhielten eine Vereinsehrung: 20 Jahre: Klaus Obermaier, Florian Groh. 30 Jahre: Reinhard Beck, Reinhard Janorschke, Herbert Friedmann, Andreas Jakob, Adolf Dietzel, Günter Willaschek, Konrad Stengel, Hans-Werner Mahr, Helmut Beusch, Theodor Wilm, Ferdinand Judex, Rudolf Tietze, Albin Dießenbacher, Matthias Steger, Hans Jakob, Emanuel Martha, Michael Schlee, Willi Jakob, Georg Petterich, Berthold Zapf, Sigrun Höppel, Helmut Czisch, Michael Becker, Gerhard Ebertsch, Heinrich Sonnenschein, Ulrich Motschmann, Hans Dümlein, Ernst Kannengießer, Michael Kannengießer, Josef Hanusch, Hans-Günther Karl, Erwin Mrasek, Hermann Köhler, Siegfried Orlowski, Volker Thormählen, Siegfried Bosio, Norbert Kerling, Paul Raab, Georg Kellner, Gerhard Janura, Walter Jandy, Konrad Doppel, Robert Hofmann, Albin Bornschlegel, Werner Emmert, Walter Pfeuffer, Günther Wölfl, Wolfgang Apostel, Gerhard Bär, Adolf Groh, Georg Marr, Wolfgang Müller, Manfred Schneider, Jürgen Schlee, Horst Rosenbauer, Günther Tappe, Edgar Lauer, Jürgen Schnapp, Guido Zengel. 50 Jahre: Richard Will. 60 Jahre: Otto Petterich. Mit einer Ehrenurkunde wurden die langjährige Mitglieder und Feuerwehrfrauen Waltraud Schlee, Rosemarie Bickel, Carmen Pühlhorn, Margitte Metzner, Anneliese Petterich, Brigitte Fiedler, Rosel Drenkard, Ingeborg Petterich, Barbara Fehler, Barbara Paravan und Sigrid Petterich bedacht. 1. Vorsitzender Walter Petterich konnte im Verlaufe des Abends auch einen einstimmigen Beschluss der Vorstandschaft bekannt geben und den verdienten Mitgliedern Johann Müller, Konrad Fiedler, Fritz Herrmann und Brigitte Petterich die Ernennungs- urkunde zum „Ehrenmitglied“ überreichen. In seinem Grußwort nannte Erster Bürgermeister Heinz Petterich den Ehrungsabend als einen gelungenen Beginn des Jubiläums- jahres 2014. Im Rahmen des Festabends informierten Vorsitzender Walter Petterich und Festausschussvorsitzender Bernd Schwarz auch über den detaillierten Programmablauf des Jubiläums. So ist am Donnerstag, 3. Juli, um 18 Uhr eine Kranzniederlegung für alle ge- fallenen und verstorbenen Mitglieder auf dem Friedhof in Burgkunstadt vorgesehen. Um 19 Uhr erfolgt auf dem Festgelände (unmittelbar neben dem Bahnhof) der offizielle Bieranstich durch den Schirmherren 1. Bürgermeister Heinz Petterich. Die Stadel- hofener werden dann den Festkommerz und die folgenden Stunden unterhaltsam gestalten. Am Freitag, 4. Juli, spielen ab 20 Uhr die Wickendorfer Musikanten. Nachdem im Jubiläumsjahr die Jugendfeuerwehr von Burgkunstadt zugleich auf ihr 20-jähriges Bestehen blicken kann, ist am Samstag ab 14 Uhr ein spezielles Programm für Kinder und Jugendliche vorgesehen; ab 20 Uhr tritt dann die bekannt bayerische-rockige Party-Band „Münchner G, schichten“ auf. Der Festsonntag, 6. Juli, beginnt um 8.15 Uhr mit der Abholung der Ehrengäste, die anschließend zum Gottesdienst auf dem Festgelände geleitet werden. Die Aufstellung zum Festzug, der mit dem Kreisfeuerwehrtag verbunden ist und für den Landrat Christian Meißner die Schirm- herrschaft übernommen hat, erfolgt um 13 Uhr auf dem Marktplatz in Burgkunstadt. Anschließend gibt es einen Familiennach- mittag mit zünftiger Blasmusik und ab 18 Uhr den Festausklang mit der Gruppe „Wart a-moll“. Die Freiwillige Feuerwehr von Burgkunstadt weist darauf hin, dass alle wichtigen Spiele der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien natürlich auch im Festzelt live zu sehen sein werden. Zum politischen Abend der CSU, am Montag, 7. Juli, ab 19 Uhr, wird Bundestagsabgeordneter Dr. Peter Gauweiler als Festredner erwartet. Zum großen Jubiläumsfestzug am Sonntag haben sich inzwischen annähernd 120 Vereine und Feuerwehren angemeldet. Dieter Radziej Mit Sicherheit ins Leben - Rauchmelder für Neugeborene Alle Neugeborenen im Stadtgebiet Burgkunstadt bekommen seit Januar 2014 ein Rauchmelder-Paket geschenkt. Nach dem Motto „Jedem Neugeborenen in Burgkunstadt einen Rauchmelder“ möchten die Stadt Burgkunstadt und die Freiwillige Feuerwehr einen Beitrag zu mehr Sicherheit in den Wohnungen junger Eltern leisten. Die Geschenkpackung enthält neben einem Kuscheltier und einem Kinderbuch einen zertifizierten Rauchmelder und das dazugehörige Informationsmaterial. Kommandant André Grothues von der Feuerwehr Burgkunstadt spielte schon seit längerem mit dem Gedanken, mit einer Aktion „Mit Sicherheit ins Leben“ den Brandschutz in den Kinderzimmern von Burgkunstadt zu ver- bessern und jedem neugeborenen Kind ein Rauchmelder-Paket auszuhändigen. Erster Bürgermeister Heinz Petterich war sofort von der Idee begeistert und so beteiligte sich die Stadt Burgkun- stadt seit Anfang des Jahres an der Aktion. Im Bild von links: Kommandant André Grothues und Erster Bürgermeister Heinz Petterich Neues Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr Burgkunstadt Das neue Tanklöschfahrzeug TLF 4000 verbessert die Einsatzbereitschaft der Stützpunktfeuerwehr. Gute Noten für die Feuerwehr und ihre Jugendwehr  Die Feuerwehr Burgkunstadt ist nicht nur gut ausgestattet, sondern auch gut ausgebildet. Zu diesem Ergebnis kam Kreisbrandinspektor Gert Bauer zusammen mit seinen Inspektionskollegen, den Kreis- brandmeistern Sigrid Mager und Thilo Kraus sowie Kreisjugendwart Thomas Müller bei einer Besichtigung. Dabei wurden der Zustand von Feuerwehrhaus, Fahrzeugen, Geräten, Schutzausrüstung und der Ausbildungsstand überprüft. Nachdem alles in Augenschein ge- nommen war, traten die Aktiven und Jugendfeuerwehrleute unter Führung von Kommandant André Grothues zum Appell an. Bauer lobte die Mannschaft. Bürgermeisterin Christine Frieß bedankte sich für die Einsatzbereitschaft und freute sich über die Teilnahme der Jugendfeuerwehr. Ingrid Kohles 150-Jähriges wirft Schatten voraus Freiwillige Feuerwehr zieht Bilanz – Aktueller Stand der Festplanungen – Jahresprogramm 2014 Die Freiwillige Feuerwehr von Burgkunstadt ist für ihr 150-jähriges Jubiläum, das sie vom 3. bis 7. Juli feiert, bestens gerüstet. Darüber berichtete Vorsitzender Walter Petterich bei der Jahreshauptversammlung. Zugleich darf der Nachwuchs tüchtig mitfeiern, denn die Jugendgruppe der Wehr besteht genau 20 Jahre. Im Kameradschaftsraum des Feuerwehrgerätehauses eröffnete Petterich die Jahreshauptversammlung. Nachdem Schriftführer Klaus Pühlhorn das Protokoll der vorigen Hauptversammlung vorgetragen hatte, ließ der Vorsitzende das Feuerwehrgeschehen des vergangenen Jahres Revue passieren. So richtete die Wehr im Auftrag der Stadt den Kinderfasching aus, die Mitglieder nahmen am Jedermannsschießen der Schützengesellschaft teil, besuchten den Notfallseelsorge-Gottesdienst und die Tragkraft- spritzeneinweihung in Mainklein, sowie eine ganze Reihe von Jubiläumsveranstaltungen, Feuerwehrfesten und den Kreisfeuer- wehrtag. Viel Anklang fanden das eigene Hallenfest und der Feriennachmittag für die Kinder und Jugendlichten. Die Werbetrommel rühren Am Ende seiner Ausführungen richtete Vorsitzender Walter Petterich einen ganz besonderen Dank an alle Mitglieder und Helfer. Er bat mit Blick auf das Feuerwehrjubiläum in Burgkunstadt, verbunden mit dem Kreisfeuerwehrtag, für dieses große Fest vom 3. bis 7. Juli schon jetzt tüchtig die Werbetrommel zu rühren, wobei er sich über die Hilfe und Unterstützung der Vereinswelt und Bürger freuen würde. Den Finanzbericht legte Thomas Deuerling vor; Franz Günther und Otto Pühlhorn konnten seitens der Revision bestätigt, dass die Kasse ordentlich geführt werde. Kommandant André Grothues, der dieses Amt von seinem Vorgänger Frank Wilfer übernommen und es gerne und erwartungsvoll angetreten hatte, konnte einleitend auf 40 aktive Feuerwehrleute, davon sechs Frauen, verweisen. Er stellte kurz die Organisation  und Aufgabenverteilung in der neuen Führungsmannschaft vor. Im dienstlichen Bereich waren im vergangenen Jahr 94 Einsätze zu bewältigen, darunter 34 Brände und 54 technische Hilfeleistungen als Schwerpunkte. Die Aktiven leisteten 370 Stunden für die Atemschutzübungsstrecke und nahmen an der allgemeinen Ausbildung sowie den Atem- schutz- und Maschinistenlehrgängen teil. Fleißigster Übungsbesucher war Michael Schieber. Ihm wurde als eine kleine An- erkennung dafür ein Pokal überreicht. Grothues informierte über die Sanierungsmaßnahmen im Feuerwehrgerätehaus und die Anschaffung neuer Schutzanzüge. Neues Tanklöschfahrzeug Noch in diesem Jahr werde zudem die Auslieferung des neuen Tanklöschfahrzeuges „TLF 4000“ erwartet. Alle Feuerwehrler sehen diesem Ereignis erwartungsvolle entgegen und wurden sich freuen, wenn dies noch rechtzeitig bis zum Feuerwehrjubiläum klappen würde. In diesem Zusammenhang gab Kommandant André Grothues bekannt, dass der neue Dienstplan bereits vorliegt. Am Ende seiner Ausführung war es dem Kommandanten ein besonders Anliegen, per Handschlag Marion Berthold, Lisa Krappmann, Harald Fiedler, Bastian Kornitzky, Christian Russ und André Banzer-Göhring für die Feuerwehrgemeinschaft zu ver- pflichten. Jugendwart Oliver Hähndel konnte auf 21 junge Feuerwehranwärter verweisen, die sich bereits intensiv mit den allgemeinen Löschtätigkeiten und der Geräte- und Fahrzeugkunde beschäftigten. Zudem nahm der Nachwuchs am Jugendleistungsmarsch teil und absolvierte den Wissenstest. Für 2014 sei geplant, so Jugendwart Hähndel, den Truppmann-Lehrgang und die Jugend- leistungsprüfung abzulegen, am Jugendleistungsmarsch teilzunehmen und die integrierte Leitstelle zu besuchen. Natürlich werde die Feuerwehrjugend auch am Jubiläum aktiv mitwirken, zumal sie selbst auf ihr 20-jähriges Bestehen blicken kann. Jugendwart Händel überreichte danach allen die Urkunden für die erfolgreiche Teilnahme am Wissenstest. Dem Vorstand, den Führungskräften und allen, die bei der Stützpunktwehr von Burgkunstadt Verantwortung tragen, dankte Erster Bürgermeister Heinz Petterich im Namen der Stadt. Sein Wunsch war, dass die Feuerwehrarbeit verlässlich weitergeführt werde und das bevorstehende 150-jährige Jubiläum ein glanzvolles Fest wird. Deshalb appellierte er an alle Feuerwehrkameraden, tüchtig zusammenzuhelfen und Vorstand mit Festausschuss in ihrer Tätigkeit nach Kräften zu unterstützen. Hinsichtlich der neuen Fahrzeuganschaffung gab Bürgermeister Petterich bekannt, dass die entsprechenden Mittel für das TLF 4000 im Haushalt einge- plant werden. Die Grüße der Kreisbrandinspektion Lichtenfels überbrachte Kreisbrandinspektor Gert Bauer, der sich für die angenehme Zu- sammenarbeit und insbesondere das Engagement für die Atemschutzübungsstrecke aufrichtig bedankte. Bauer sieht die Stütz- punktwehr von Burgkunstadt auf einem guten Weg. Er freut sich bereits auf das Feuerwehrjubiläum und den Kreisfeuerwehrtag, die beide in Burgkunstadt gefeiert werden. Auch der zuständige Kreisbrandmeister Thilo Kraus wünschte mit Blick auf die Fest- veranstaltung allen viel Schaffenskraft. Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung wählten die Aktiven noch Matthias Kohles als weiteren Vertrauensmann. Eine besondere Auszeichnung wurde Guido Zengel zuteil, den der Vorstand für seine 30-jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuer- wehr von Burgkunstadt ehrte. Feuerwehrjubiläum Über das 150-jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr, das unter der Schirmherrschaft von Erstem Bürgermeister Heinz Petterich steht, gab Festausschussmitglied Bernd Schwarz einen ersten kurzen Sachstandsbericht. Das Festprogramm sieht am Donnerstag, 3. Juli, um 18 Uhr ein ehrendes Gedenken für alle gefallenen und verstorbenen Mitglieder auf dem Friedhof vor. Der offizielle Festauftakt im Bierzelt, das sich auf dem SPO-Parkplatzgelände (ehemals Schuhfabrik Püls) gleich neben dem Bahnhof befindet, ist um 19 Uhr vorgesehen. Für den Festkommers, der anschließend beginnt, haben schon 137 Vereine ihr Kommen angekündigt, konnte Schwarz unter dem Beifall der Mitglieder bekannt geben. Danach ist ein stimmungsvoller Abend mit den Stadelhofenern vorgesehen; das Festgeschehen findet an diesem Tag um 23 Uhr mit einem Zapfenstreich seinen Ab- schluss. Am Freitag, 4. Juli, spielen ab 20 Uhr die Wickendorfer Musikanten, Schwarz informierte in diesem Zusammenhang, dass alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien, falls dies der Terminplan so ergeben sollte, natürlich im Festzelt auf einer Großbildleinwand gezeigt werden. „20 Jahre Jugendfeuerwehr Burgkunstadt“ heißt es am Samstag, 5. Juli, ab 14 Uhr, wobei der Feuerwehrnachwuchs einen speziellen Programmteil für alle Kinder und Jugendlichen bieten wird. Mit den „Münchner G'schichten“ wurde für den Festabend ab 20 Uhr eine typisch bayerische rockige Party-Band verpflichtet. Das Festprogramm am Sonntag, 6. Juli, zugleich Kreisfeuer- wehrtag, der unter der Schirmherrschaft von Landrat Christian Meißner steht, wird um 8.15 Uhr mit der Abholung der Ehrendamen und Festgäste begonnen; der „kleine“ Festzug geleitet anschließend alle zum Gottesdienst in das Festzelt, dem ein Frühschoppen mit dem Musikverein Burgkunstadt folgt. Die Aufstellung zum Festzug erfolgt um 13 Uhr, eine Beteiligung von 90 Vereinen ist hierfür schon sicher. Nach einem geselligen Familiennachmittag mit zünftiger Blasmusik steht ab 18 Uhr der Festausklang mit der Gruppe „Wart-a-moll“ bevor. Zum Abschluss des Feuerwehrjubiläums gibt es am Montag, 7. Juli, ab 19 Uhr noch einen politischen Abend der CSU. Dieter Radziej