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Stützpunkt-Feuerwehr Burgkunstadt zieht Bilanz   Die umfangreichen Jahresberichte bezeugten bei der Mitgliederversammlung, dass die Stützpunktfeuerwehr Burgkunstadt neben dem „Kerngeschäft Retten, Bergen, Löschen, Schützen“ auch ein wichtiger Faktor im gesellschaftlichen Leben der Stadt ist. Das Protokoll verlas Schriftführer Klaus Pühlhorn, den Kassenbericht legte Kassier Thomas Deuerling dar. Den Auftakt   der   Veranstaltungen   im   Vereinsjahr   bildet   seit   vielen   Jahren   die Ausrichtung   des   Kinderfaschings   in   der   Stadthalle,   der sich   alljährlich   großer   Beliebtheit   erfreut.   Vorsitzender   Walter   Petterich   berichtete   vom   Vereinsausflug   nach   Sinsheim   ins   Auto   & Technik-Museum   und   vom   Floriansgottesdienst,   der   in   Kirchlein   stattfand.   Die   FF   nahm   traditionsgemäß   mit   Fahnenabordnungen bei   den   kirchlichen   Festen   wie   der   Fronleichnamsprozession   und   der   Kirchweih   teil   und   stellte   beim   Volkstrauertag   stellte   sie   eine Mahnwache.   Feste   Punkte   im   Vereinsjahr   sind   der   Preisschafkopf   im   Feuerwehrhaus   und   die   Teilnahme   am   Jedermannschießen der   Schützengesellschaft   Burgkunstadt.   Das   Hallenfest   war   wieder   ein   Highlight   im   Vereinsjahr,   vor   allem   die   Schauübungen ziehen   immer   wieder   Groß   und   Klein   an.   Eine   Besichtigung   des   fertiggestellten   Eierbergtunnels   zeigte   die   Herausforderungen   auf, die von den Hilfsorganisationen im Brand- oder Katastrophenfall in einem Tunnel zu lösen sind. Walter    Petterich    dankte    all    jenen,    die    ihn    in    den    vergangenen    Jahrzehnten    in    seinen    Ämtern    unterstützt    haben.    Die    FF Burgkunstadt   hat   sich   in   den   vergangenen   Jahren   stark   verjüngt   und   kann   dadurch   positiv   in   die   Zukunft   schauen,   stellte   er   fest, ein   wichtiges   Anliegen   war   es   ihm,   einen   zukunftsfähigen   Verein   zu   hinterlassen.   Wie   gesondert   berichtet,   stellte   er   sich   aus gesundheitlichen   Gründen   nicht   mehr   für   ein   Vorstandsamt   zur   Verfügung   und   wurde   nach   46   Jahren   Einsatz   auch   aus   dem aktiven   Dienst   verabschiedet.   Für   seine   vielen   und   großen   Verdienste   wurde   er   auf   einstimmigen   Beschluss   der   Vorstandschaft zum Ehrenvorstand ernannt. Den   von   der   Vorstandschaft   vorgeschlagenen   Satzungsänderungen   in   den   §§   3   Mitgliedschaft,   4   Erwerb   der   Mitgliedschaft,   8 Vorstand, 10 Sitzung des Vorstands und 13 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung folgten die Mitglieder einstimmig. Jahresbericht des Kommandanten Kommandant André   Grothues   legte   einen   sehr   umfangreichen   Jahresbericht,   was   bei   95   Einsätzen   im   Jahr   nicht   verwundert.   Die FF   kann   auf   54   aktive   Feuerwehrleute   bauen,   darunter   4   Frauen.   13   Aktive,   die   in   Burgkunstadt   arbeiten   und   tagsüber   von   ihren Arbeitgebern   für   Einsätze   freigestellt   werden,   leisten   zusätzlich   Dienst   in   ihren   Heimatorten.   Neben   6   Austritten   aus   beruflichen oder   privaten   Gründen   aus   dem   aktiven   Dienst,   freute   sich   der   Kommandant   über   10   Neuaufnahmen.   Per   Handschlag   nahm   er Martin   Berthold,   Sebastian   Goos,   Jan   Harloff,   Peter   Nikolay,   Leon   Wolf   (alle   Übernahme   aus   der   eigenen   Jugendwehr),   Frank Fiedler,   Tobias   Herold,   Simon   Kestel,   Sebastian   Prehmus   und   Sandro   Sünkel   in   die   Wehr   auf.   Dabei   dankte   er   besonders   Simon Kestel   und   Sandro   dafür,   dass   sie   sich   neben   dem   Dienst   in   ihren   Ortswehren   in   Ebneth-Hainweiher   und   Marktgraitz   auch   Dienst in Burgkunstadt leisten werden. Die   FF   wurde   im   abgelaufenen   Jahr   95   Mal   alarmiert,   hierzu   zählten   33   Brände   und   58   Einsätze   der   technischen   Hilfeleistung   und Sicherheitswachen   sowie   4   Tiereinsätze.   Es   fanden   zwölf   allgemeine   Ausbildungen,   fünf   Atemschutz-   und   vier   Maschinisten- Übungen   statt.   Im   Rahmen   der   Feuerwehraktionswoche   war   die   Stützpunktwehr   zusätzlich   bei   Übungen   in Theisau   (angenommen Brand   in   der   Reithalle),   Baiersdorf   (ang.   Brand   Hotel   Fränkischer   Hof),   Burgkunstadt   (ang.   Brand   Industriegebäude   Firma   Eugen Fischer)   und   Marktgraitz   (ang.   Brand   Schule)   unterwegs. Als   Übungsbeste   wurden   Bastian   Kornitzky   (Teilnahme   an   24   Übungen), Michael Kreutzer (18 Übungen) und Sebastian Goos (17 Übungen) ausgezeichnet. Auf   die   Ausbildung   wird   besonderer   Wert   gelegt,   „heiß“   begehrt   waren   wegen   der   Echtheitssimulation   die   Ausbildungen   im Brandhaus   (2-tägig)   und   im   Brandcontainer,   der   in   Burgkunstadt   Station   gemacht   hatte.   Weitere   Lehrgänge   wurden   erfolgreich abgelegt:   Atemschutzgeräteträger,   Bootsführer,   Brandschutzbeauftragter,   Digitalfunk,   DMO   &   TMO,   ELA,   Fahrsicherheitstraining Schlüsselfeld,     Fog-Nail     Handhabung,     Gerätewart,     Hochwasserschutz,     Maschinist,     Motorsägenführer     sowie     Wald-     und Vegetationsbrand. In   der   Atemschutzübungsanlage   und   Werkstatt   des   Landkreises   Lichtenfels   wurden   über   660   Stunden   geleistet.   Zusammen   mit der   Kreisführung,   der   Stadt   Burgkunstadt   und   den   zuständigen   Kaminkehrermeistern   wurden   elf   Feuerbeschauen   im   Stadtgebiet durchgeführt.   Die   Feuerbeschau   dient   dazu,   Gefahren   für   Leben,   Gesundheit,   Eigentum   oder   Besitz,   die   durch   Brände   entstehen können,   zu   verhüten.   Dies   gilt   insbesondere   für   Sonderbauten   wie   Schulen   oder   Altenheime,   Einkaufszentren,   Fachmärkte   und ähnliches. Als   absolut   unbefriedigend   wird   nach   wie   vor   die   Parksituation   am   Feuerwehrhaus   empfunden.   Bei   einem   größeren   Einsatz brauchen   die   Feuerwehrleute   für   ihre   Privatautos   15   bis   20   Parkplätze.   Es   ist   ein   Ding   der   Unmöglichkeit,   wenn   Einsatzkräfte   im Einsatzfall   erst   nach   einem   Parkplatz   Ausschau   halten   sollen,   dann   da   geht   es   um   Sekunden.   Deshalb   bat   der   Kommandant eindringlich, nicht vor dem Feuerwehrhaus oder gar in der Durchfahrt zu parken. Ausdrücklich   dankte   er   den Anwohnern   für   ihr   Verständnis   und   ihre   Geduld,   als   im April   der   feststoffbefeuerte   Brandcontainer   des Landesfeuerwehrverbands   Station   machte.   Innerhalb   von   5   Tagen   konnten   64 Atemschutzgeräteträger   aus   dem   Landkreis,   davon sechs   aus   Burgkunstadt,   zum   „Flash-Over“,   der   sog.   Rauchgasdurchzündung,   geschult   werden.   Dabei   kam   es   bedauerlicherweise zu Rauch- und Geruchsbelästigungen, die leider nicht zu vermeiden waren. Bericht Jugendwart Der   Bericht   von   Jugendwart   Kristina   Groß   zeigte   auf,   dass   die   Anwärter   im   abgelaufenen   Jahr   bei   22   Übungen   geschult   wurden. Wobei   verstärkt   auf   eine   praxis-   und   einsatznahe   Ausbildung   Wert   gelegt   wurde.   Das   gemeinsame   Jugendfeuerwehrlager   in Biskupin/Polen   gemeinsam   mit   Jugendlichen   aus   der   Partnerstadt   Gostynin   wird   den   Teilnehmern   sicherlich   unvergessen   bleiben. Den Wissenstest 2016 haben alle Teilnehmer erfolgreich bestanden. Dafür wurden Celina Pechtold mit Gold sowie Michael Fendel, Lukas Hofmann, Lena Marr, Sophie Pechtold, Daniel Slusarczyk und Slusarczyk ausgezeichnet. Das    dritte    Berufsfeuerwehrwochenende    im    September    war    wieder    ein    voller    Erfolg.    Dabei    wurden    die   Teilnehmer    mit    vier angenommenen   Bränden,   einer   Ölspur   und   einer   eingeklemmten   Person   unter   einem   Fahrzeug   ganz   schön   in Atem   gehalten.   Die Jugendübungen   finden   jeden   zweiten   Samstag   im   Monat   statt.   Die   Termine   sind   auf   der   Webseite   der   FF   Burgkunstadt   im Kalender zu finden: www.feuerwehr-burgkunstadt.com Neuwahl Dank der guten Vorbereitung durch die Vorstandschaft gingen die Wahlen zügig über die Bühne. Die   Wahlergebnisse:   Susanne   B.   von   Wülfingen   (Vorstand   neu),   Thomas   Petterich,   Thomas   Deuerling   (Kassier),   Klaus   Pühlhorn (Schriftführer),   Harald   Metzner   und   Michael   Kreutzer   (neu)   (Vertrauensleute),   Vanessa   Grothues   und   Frank   Fiedler   (beide   neu, Beisitzer). Kassenprüfer sind Franz Günther und Heinz Petterich (neu). Erste   Bürgermeisterin   Christine   Frieß   dankte   den   Aktiven   für   ihren   unermüdlichen   Einsatz   zum   Schutz   von   Mensch   und   Tier.   Sie wünschte   der   neugewählten   Vorstandschaft   eine   glückliche   Hand   und   dankte   dem   scheidenden   Vorsitzenden   Walter   Petterich   für seinen vorbildhaften Einsatz. Kreisbrandinspektor   Otmar   Jahn   würdigte   ausdrücklich,   dass   es   in   der   FF   Burgkunstadt   trotz   der   ehrenamtlichen   Tätigkeit   ein Höchstmaß   an   Professionalität   gibt.   Er   unterstrich   daneben   auch   die   Wichtigkeit   der   Feuerwehrbedarfsplanung   und   teilte   mit,   dass die Alarmierungseinheiten im Landkreis gut funktionieren. Quelle: Ingrid Kohles >> zurück >>
Die neugewählte Vorstandschaft mit Gästen (vorne von links) KBI Otmar Jahn, Michael Kannengießer, der verabschiedete Vorstand Walter Petterich, die neugewählte Vorsitzende Susanne B. von Wülfingen, Thomas Petterich, Kommandant André Grothues, hintere Reih